Historie des Schwarzwaldvereins

Schon vor der Gründung unseres Ortsvereins Schwenningen waren 13 Schwenninger Bürger Mitglied des Ortsvereins Stuttgart. Sie ermutigten sich gegenseitig, in Schwenningen einen selbstständigen Ortsverein zu gründen. Am 2. Juli 1902 wurde schließlich der Ortsverein Schwenningen des Schwarzwaldvereins gegründet. In dieser Versammlung wurden zunächst die Wahlen vollzogen. Gewählt wurde als Vorsitzender Bezirksnotar Schuler, als Kassier und Schriftführer Oberreallehrer Fromm, als Ausschussmitglieder: Fabrikant Fritz Mauthe, Brauereibesitzer Gustav Braunmüller, Ratsschreiber Kohler und Gärtner Müller. (Auszug aus der Festschrift zu 100 Jahre Ortsgruppe Schwenningen im Jahre 2002)

 

Im Folgenden geben wir einen Blick auf bedeutende Ereignisse des Vereinshistorie.

Ehrenamtlich tätige Persönlichkeiten der Ortsgruppen-Vereinsgeschichte finden Sie hier.

Historie der Ortsgruppe Schwenningen

2017

1. Winterfest am Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar

 

2016

50. Teilnahme an der "Aktion Saubere Landschaft"

 

Beteiligung am ersten Tag des Wanderns unter dem Motto »Tag des Wanderns für Neubürger«

 

Landschaftspflegeeinsatz im Weißwald bei Brigachtal

 

2015 

Erneuter Einbau zweier Wassersperren im Schwenninger Moos zum Beitrag der Wiedervernässung des Moorgebietes in Zusammenarbeit mit dem B.U.N.D.

 

2014 

Im Rahmen des 150-jährigen Bestehens des Hauptvereins pflanzen die Ortsgruppen aus Villingen und Schwenningen eine Traubeneiche auf der Möglingshöhe

Jubiläumsausstellung im Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar mit Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche.

 

2011

Start der Outdoor-Gruppe für sportlich-ambitionierte Tourengeher

Zudem wird gemeinsam mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg die Selbsthilfegruppe »Aktiv gegen Diabetes« gegründet

 

2010

Beteiligung am vhs-Lerngarten und Bau einer Trockenmauer und einer Kräuterschnecke im Rahmen der Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen

 

2010

Die Vereinsführung übernehmen Angelika Mey und Rolf-Hans Hauser übergangsweise,
ab 2011 Angelika Mey als alleinige 1. Vorsitzende; Herbert Schäfer wird Ehrenvorsitzender

 

2009

Start der Nordic-Walking Gruppe

 

2008

Erste Ausgabe der Mitgliederschrift »Unterwegs«

 

2007

Beitritt zum neu gegründeten »Trägerverein Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar e.V.«

 

2002

Festakt im Beethovenhaus zum 100-jährigen Bestehen der OrtsgruppSchwenningen

 

1999

Anlegen einer Streuobstwiese in Unterkirnach

 

1997

Beginn der Aktionen »Natur erkunden mit Kindern« unter der Leitung von Renate Mauer

 

1996

Protestaktion der Wandervereine im Industriegebiet Ost gegen eine geplante Straßenanbindung an die B523

 

1995

Beitritt zum Arbeitskreis Moos mit dem Ziel zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Schwenninger Moos. 

 

1973

Herbert Schäfer wird 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Schwenningen (bis 2010)

 

1971

Einweihung einer Wanderwege-Orientierungstafel am Schwenninger Bahnhof

 

1969

Gründung einer Volkstanzgruppe

 

1965

Einführung der »Aktion Saubere Landschaft«

 

1957

Markierung des Schwenninger Rundweges

 

1956

Am Tag des Baumes pflanzt die Ortsgruppe Schwenningen beim Aussichtspunkt Hagen drei Birken und stellt eine Bank auf.

 

1955

Die Jugendgruppe besteht aus 48 Mitgliedern

 

7.–8.6.1952

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens wird die 83. Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins in Schwenningen abgehalten

 

1950

Wiederaufnahme des Vereinslebens

 

15.9.1948

Gesuch an die Gewerbepolizei Schwenningen a.N zwecks Genehmigung einer Gründungsversammlung für die Ortsgruppe Schwenningen

 

1934

Sorge macht der mangelnde Nachwuchs durch anderweitige Inanspruchnahme

 

1929

Die Ortsgruppe Schwenningen erhält vom Hauptverein einen einmaligen Zuschuss von 300 Reichsmark zum Bau des Setzebrünnele

 

9.7.1927

Festabend aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Ortsgruppe Schwenningen im Saal des Hotel Rößle

 

1914

Bau eines Wanderweges vom Dickenhardt zum Hölzlekönig sowie eines Weges über das Schwenninger Moos

 

31.12.1922

Mitgliederstand: 417 Personen

 

1919-1920

Anlegen der Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges im Natzental

 

31.12.1910

Mitgliederstand: 210 Personen

 

31.12.1910

Mitgliederstand: 210 Personen

 

1902-1908

Bezeichnung des Ostweg-Teilstückes von Königsfeld bis Tuttlingen bzw. Schaffhausen

 

31.12.1902

Mitgliederstand: 48 Personen

 

27.7.1902

Der erste Ausflug des neu gegründeten Vereins führte nach Königsfeld

 

2.7.1902

Gründung des Ortsvereins durch Bezirksnotar Schuler als 25. Bezirksverein des Württembergischen Schwarzwaldvereins

 

Historie des Hauptvereins Schwarzwaldverein e.V.

2016

Start des Zukunftsprozesses Schwarzwaldverein 2030

 

2014

Der Schwarzwaldverein feiert sein 150jähriges Gründungsjubiläum unter dem Motto "150 Jahre wegweisend!"

 

2010

110. Deutscher Wandertag 2010 im Schwarzwald und in Freiburg, ausgerichtet vom Schwarzwaldverein.

 

2009

Resolution zur „Erhaltung der offenen Landschaft im Schwarzwald“.

 

2008

Abschluss der Umsetzung des Neubeschilderungs- und Markierungssystems.

 

2007

Zertifizierung des Westweges mit dem Gütesiegel „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“.

Spendenaktion für das Wanderheim „Gedächtnishaus Fohrenbühl“ und Sanierung des Unterkunftstraktes.

 

2005

Erste Binationale Wanderung in Zusammenarbeit von Vogesenclub und Schwarzwaldverein.

 

2002

Resolution „Schwarzwald und Energie“.

 

2000

Jubiläum 100 Jahre Westweg

Beginn der Umsetzung des neuen Wegekonzepts als Pilotprojekt im Hotzenwald.

 

1998

Die Hauptgeschäftsstelle zieht in das Gründungshaus, Schlossbergring 15, in Freiburg ein.

 

1997

Gründung der Stiftung des Schwarzwaldvereins “Natur- und Kulturlandschaft Schwarzwald“.

 

1996

Einrichtung einer Naturschutzstelle auf dem Feldberg als Vorläufer für das seit über 10 Jahren geplante Naturschutzzentrum des Landes Baden-Württemberg.

 

1994

Anerkennung des Schwarzwaldvereins als Naturschutzverband nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz.

 

1986

Kundgebung zum Waldsterben auf dem Thurner unter Beteiligung von Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

 

1983

Aktionen gegen das Waldsterben.

 

Neuherausgabe des Wanderkartenwerks in Zusammenarbeit mit dem Landesvermessungsamt.

 

1972

Bemühungen um die Schaffung eines Naturparks “Nordschwarzwald”.

 

1967

Aktion “Saubere Landschaft” wird propagiert.

 

1954

Sperrung von Waldwegen für den Kfz.-Verkehr.

 

1953

Kampf um die Erhaltung der Wutachschlucht (1. Bürgerinitiative), die zur Energiegewinnung aufgestaut werden soll.

 

1949

Neuanfang des Schwarzwaldvereins durch Verhandlungen von Präsident Matthias Callenberg.

 

1946/47

Die amerikanische Militärregierung in Stuttgart gestattet die Wiederzulassung des Schwarzwaldvereins in der amerikanisch besetzten Zone von Württemberg-Baden.

 

1945

Auflösung des Schwarzwaldvereins durch die Besatzungsmächte.

 

1938

Der Ortenauer Weinpfad wird eingerichtet.

 

1934

Zusammenlegung des Badischen und des Württembergischen Schwarzwaldvereins. Erster Präsident ist Prof. Dr. Hans Schneiderhöhn. Das neue, gemeinsame Vereinszeichen wird der rote Rhombus in Wappenschild. Die gemeinsame Vereinszeitschrift heisst ab nun „Der Schwarzwald”.

 

1921

Kampf des Badischen Schwarzwaldvereins um die Erhaltung des Isteiner Klotzes und des Hohenstoffeln.

Einweihung des neuerbauten Gedächtnishauses Fohrenbühl.

 

1910

Der Badische Schwarzwaldverein betrachtet den Schutz von Natur und Naturdenkmälern als eine seiner wichtigsten Aufgaben.

Hornisgrindeturm und Aussichtsturm bei der Teufelsmühle sind fertiggestellt.

 

1903/04

Erschließung der Wutachschlucht von Bad Boll bis zur Wutachmühle.

 

1903

Der Mittelweg (Pforzheim-Waldshut) und der Ostweg (Pforzheim-Schaffhausen) werden eingerichtet.

 

1900

Der Westweg von Pforzheim nach Basel wird eingerichtet. 

 

1886

Die erste Wanderkarte des Württembergischen Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:70.000 erscheint.

 

1884

Der Württembergische Schwarzwaldverein wird in Stuttgart gegründet.

 

1874

Die ersten Aussichtstürme des Badischen Schwarzwaldvereins werden errichtet.

 

1867

Der Verein wird umbenannt in (Badischer) Schwarzwaldverei

 

1864

Gründung des Schwarzwaldvereins am 8. Juni 1864 von 7 Gastwirten in Freiburg als “Badischer Verein von Industriellen und Gastwirten” im Renz’schen Felsenkeller. Das Haus befindet sich seit 1996 im Eigentum des Schwarzwaldvereins. Der erste Präsident war Gustav Rehfuß.